Wassersport im Verein
Vom Badesee bis zum Trendsport: Wassersport begeistert, muss aber auch richtig organisiert sein. So bieten Sie attraktive und vor allem sichere Angebote im Verein an.
Auf den Punkt
- Entscheidend für das Wassersportangebot ist eine sorgfältige Planung, da Faktoren wie Sicherheit, Aufsicht, Wetter und Gewässer immer zusammenspielen.
- Statt einzelne Sportarten isoliert zu betrachten, sollten Vereine ihre Angebote strategisch nach Zielgruppe, Zielsetzung und Rahmenbedingungen auswählen.
- Setzen Sie auf Begleitpersonen, die über die sogenannte „Rettungsfähigkeit“ verfügen oder ausgebildete Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer sind.
- Für freie Gewässer gilt: Gut schwimmen zu können, genügt nicht! Man muss die Gefahren richtig einschätzen.
Warum Wassersport für Vereine attraktiv ist
Wassersport bringt frischen Wind und eine spaßige Abkühlung ins Vereinsleben. Viele Angebote sind niedrigschwellig, schnell organisiert und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Beispielsweise können Sie Sport für Kinder und Freizeitangebote für Familien, Erwachsene oder Seniorensport anbieten. Nebenbei entsteht ein hoher Erlebnisfaktor, da Sie gemeinsam Zeit an der frischen Luft verbringen. Außerdem ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen schon in der Kindheit die Chance bekommen, sicher schwimmen zu lernen.
Gleichzeitig lassen sich neue Mitglieder gewinnen und bestehende Angebote sinnvoll erweitern. Gerade im Sommer entstehen attraktive Zusatzformate, die das Vereinsleben auflockern und für Abwechslung sorgen.
Warum Vereine nicht einfach „mal eben aufs Wasser“ gehen sollten
Am wichtigsten ist eine saubere Vorbereitung. Wassersport lässt sich nicht spontan und ohne Konzept umsetzen, da hier zu viele Faktoren ineinandergreifen. Ohne Planung entstehen schnell Risiken, die sich vermeiden lassen:
- Sicherheit vor Spontanität: Wasser, Strömung und Wetter entscheiden jedes Mal aufs Neue über Sicherheit und Durchführbarkeit.
- Aufsicht ist zentral: Wer übernimmt Verantwortung – und mit welcher Qualifikation?
- Zielgruppe realistisch einschätzen: Alter, Können und Gruppengröße beeinflussen Aufwand und Risiko.
- Umfeld berücksichtigen: Schwimmbad, See oder Fluss stellen unterschiedliche Anforderungen.
- Klare Regeln sind entscheidend: Einweisung, Verhalten und Abläufe im Notfall müssen vorab geklärt sein.
Erst wenn diese Grundlagen stimmen, wird aus Wassersport ein Angebot, das im Verein langfristig funktioniert.
Welcher Wassersport passt zum Verein?
Die entscheidende Frage ist nicht: Welche Sportart ist angesagt? Sondern: Was passt wirklich zum Verein? Statt mit dem Angebot direkt ins kalte Wasser zu springen, lohnt sich ein Schritt zurück: Stimmen Sie die Wassersportarten auf Zielgruppe, Mitglieder und Rahmenbedingungen ab. Nachfolgend ein paar Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie mit dem neuen Wassersportangebot loslegen.
Diese Fragen sollten Vereine vorab klären
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann entschieden werden, welche Form von Wassersport überhaupt passt.
- Wer soll teilnehmen?
Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder gemischte Gruppen? - Wie viel Erfahrung bringt die Gruppe mit?
Einsteiger, Fortgeschrittene oder sportlich ambitionierte Mitglieder?
Lohnt es sich, parallel einen eigenen Schwimmkurs anzubieten? - Welche Infrastruktur ist vorhanden?
Schwimmbad, See, Fluss oder Meer? - Wie soll das Angebot aussehen?
Einmaliges Event, regelmäßiger Kurs oder fester Bestandteil des Trainings? - Welches Ziel steht im Fokus?
Spaß und Bewegung?
Grundkenntnisse vermitteln oder Techniktraining?
Profilbildung in Richtung Gesundheit, Prävention, Trendsport oder Outdoor-Sport? - Wer übernimmt die Aufsicht?
Rettungsfähigkeit vorhanden? Für Schwimmkurse werden lizenzierte/zertifizierte Schwimmausbilderinnen oder Schwimmausbilder benötigt.
4 Angebotsformen, die sich für Vereine besonders eignen
Statt einzelne Sportarten gesondert zu betrachten, hilft es, in Kategorien zu denken. Die folgenden 4 Formate haben sich in der Praxis besonders bewährt:
|
Fokus auf… |
Geeignet für… |
Typische Sportarten |
|---|---|---|
|
Sicherheits- & Grundlagenangebote |
Kinder, Einsteiger, Schwimmanfänger |
Schwimmen, Wassergewöhnung, Schwimmunterricht |
|
Niedrigschwellige Sportangebote |
Familien, Freizeitgruppen |
Stand-up-Paddling (SUP), Paddeln/Kanu, Baden und Wasserspiele |
|
Trend- & Technikangebote |
Jugendliche, sportlich Aktive, Trendsport-Interessierte |
Kitesurfen, Wing Foiling, SUP-Yoga, Schnorcheln, Rettungssport |
|
Regenerationsangebote |
Erwachsene, Senioren, gesundheitsbewusste Mitglieder, Reha-Teilnehmende |
Aquafitness, Eisbaden, Mobility- und Beweglichkeitstraining |
Sicherheit geht vor: Grundlagen für jedes Wassersportangebot
Schwimmen, Wassersport und Wasseraktivitäten zählen nach wie vor zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten, unabhängig von der Altersklasse. Je jünger Ihre Zielgruppe, desto mehr Verantwortung tragen Sie dabei. Soll Ihr Angebot für Kinder und Jugendliche sein, erwägen Sie, sich zusätzliche qualifizierte Hilfe an Bord zu holen. Lassen Sie sich unbedingt vom Personal im Schwimmbad professionell einweisen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind wichtig, denn laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind 2025 mindestens 393 Menschen in Deutschland ertrunken, darunter auch 13 Kinder unter 10 Jahren.
Klare Regeln & eindeutige Kommunikation vor dem Wassersport
Kommunikation ist die Grundlage für Sicherheit. Alle Beteiligten müssen wissen, was gilt und was im Notfall zu tun ist. Das bedeutet:
- Baderegeln und Notfallabläufe frühzeitig kommunizieren.
- Aufsichtspersonen schriftlich briefen, z. B. mit einer Notfall-Checkliste.
- Verhaltensregeln klar durchsetzen. Wer sich nicht daran hält, darf nicht ins Wasser.
Aufsicht ist nicht gleich Training
Ein häufiger Fehler ist, dass eine Person alles gleichzeitig leisten soll. In der Praxis müssen Aufgaben klar getrennt werden – auch organisatorisch. Beachten Sie stets:
- Schwimmausbildung und Wasseraufsicht sind zwei unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht von einer Person allein übernommen werden.
- Der Verein trägt die Verantwortung, eine ausreichende Aufsicht sicherzustellen.
- Mindestens eine sogenannte rettungsfähige Aufsichtsperson muss jederzeit vor Ort sein.
- Eine verantwortliche Hauptaufsicht benennen, idealerweise mit Rettungsschwimmabzeichen Silber.
- Zusätzliche volljährige Hilfspersonen einplanen, um eine lückenlose Beaufsichtigung zu gewährleisten.
Übungsleitende & Rettungsschwimmer bzw. -schwimmerinnen bestens vorbereiten
Die Richtlinie R 94.05 der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen legt unter anderem Anforderungen an die Verkehrssicherungs- und Aufsichtspflicht in öffentlichen Bädern fest. Für die Wasseraufsicht ist die sogenannte Rettungsfähigkeit erforderlich. Diese umfasst insbesondere die Fähigkeit, Personen aus dem Wasser zu retten und Erste Hilfe zu leisten. In der Praxis wird die Rettungsfähigkeit häufig durch das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber (DRSA) in Kombination mit einer aktuellen Erste-Hilfe-Ausbildung nachgewiesen, etwa über Organisationen wie DLRG, Wasserwacht oder Schwimmverbände.
Das sollten die Übungsleiterinnen und Übungsleiter können
Nicht jedes Angebot braucht die gleiche Qualifikation, dennoch ist ein Mindeststandard immer notwendig. Dazu gehört:
- Gefahrenquellen erfassen und beseitigen
- In Not geratene Menschen erkennen
- Personen mit dem Gesicht über die Wasseroberfläche bringen können
- Personen über einen Beckenrand bergen können
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen
- Einen Notruf absetzen können
Wie viel Aufsicht ist nötig?
Wie viele Aufsichtspersonen Sie brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. Wassertiefe, Gruppengröße und wie gefährlich die Aktivität ist. Schwimmen in freien Gewässern ist gefährlicher als in einem beaufsichtigten Schwimmbad. Auch andere Gefahrenquellen wie Wasserrutschen, Sprungtürme, Strömungskanäle oder Wellenbäder sind nicht zu unterschätzen und haben Einfluss auf die Anzahl der Aufseherinnen und Aufseher.
Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ebenfalls entscheidend:
4 bis 7 Jahre: mindestens eine rettungsfähige Person pro 5 Teilnehmer
8 bis 10 Jahre: mindestens eine rettungsfähige Person pro 8 Teilnehmer
11 bis 13 Jahre: mindestens eine rettungsfähige Person pro 12 Teilnehmer
Ab 14 Jahren: mindestens eine rettungsfähige Person pro 15 Teilnehmer
Auch wichtig: Diese Zahlen beziehen sich auf die Wasseraufsicht, nicht auf den Betreuungsschlüssel in Schwimmkursen! Für die Schwimmausbildung wird ein Verhältnis von maximal 1:6 empfohlen. Zudem darf die ausbildende Person nicht gleichzeitig die einzige rettungsfähige Aufsicht sein.
In offenen Gewässern oder bei unerfahrenen Gruppen ist grundsätzlich mehr Aufsicht erforderlich.
Wovon ist die Anzahl der Übungsleiter und Aufsichtspersonen abhängig?


Wie viele Aufsichtspersonen beim Schwimmen nötig sind, hängt vom Alter der Gruppenteilnehmenden ab.
Schwimmunterricht für Kinder
Möchten Sie in Ihrem Verein Schwimmunterricht erteilen, brauchen Sie entsprechend qualifizierte Schwimmausbilder – die Rettungsfähigkeit allein reicht nicht. Für eine sichere und qualitativ hochwertige Schwimmausbildung braucht es klare Strukturen, geschulte Ausbilderinnen und Ausbilder sowie eine zuverlässige Aufsicht.
Einen Schwimmkurs sicher leiten
Auch wenn es keine gesetzlichen Vorgaben gibt, definiert die Deutsche Prüfungsordnung Schwimmen klare Ausbildungsanforderungen für Personen, die Schwimmkurse leiten dürfen. Das Anforderungsprofil von Schwimmausbilderinnen und Schwimmausbildern umfasst u. a.:
- Lizenzierte Trainerinnen und Trainer/zertifizierte Schwimmausbilder des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) oder des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST), sofern ihre Ausbildung mindestens 60 Unterrichtseinheiten umfasst
- Ausbilderinnen und Ausbilder Schwimmen der Deutschen Lebensretter Gesellschaft (DLRG), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) oder des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) sowie Lernscheininhaberinnen und -inhaber der DLRG – ebenfalls mit einer Ausbildung von mindestens 60 Unterrichtseinheiten
- Sportlehrkräfte und Lehrkräfte, die im Auftrag allgemein- oder berufsbildender Schulen, Förderschulen oder nach landesspezifischen Richtlinien Schwimmunterricht erteilen
- Lehrkräfte an Hochschulen, die im Auftrag Schwimmunterricht erteilen
- (Staatlich) geprüfte Schwimmmeisterinnen und -meister, Schwimmmeistergehilfen, Fachangestellte und Meisterinnen sowie Meister für Bäderbetriebe öffentlicher Bäder
- Staatlich geprüfte Schwimmlehrerinnen und -lehrer
- Fachsportleiterinnen und -leiter der uniformierten Verbände, also Personen, die Schwimmabzeichen zum Beispiel für den Einsatz bei Polizei, Bundeswehr oder Rettungsdiensten abnehmen dürfen
Wichtig: Übungsleitende ohne eine dieser genannten Zusatzausbildungen sind nicht für die Schwimmausbildung qualifiziert. Das sollte unbedingt beachtet werden, um Vereinsvorstände vor einer Haftungsfalle zu schützen.
Wassersportarten für den Sommer
Der Sommer bietet ideale Bedingungen für Wassersport im Verein. Welche Angebote sich besonders gut eignen, zeigt die folgende Auswahl.
Stand-up-Paddling (SUP) ist ein einfach zugänglicher Wassersport, bei dem Teilnehmende auf einem Board stehen und sich mit einem Paddel fortbewegen. Durch die geringe Einstiegshürde eignet sich SUP besonders gut für Vereine als Schnupperkurse, Ferienaktionen, Teamevents sowie Gesundheits- und Balanceformate.
|
Kriterium |
Einschätzung |
|---|---|
|
Zielgruppe |
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Einsteiger |
|
Einstiegshürde |
Niedrig |
|
Inhalt |
Gleichgewicht halten, Paddeltechnik, sicheres Bewegen auf dem Wasser |
|
Traineranforderung |
Grundkenntnisse, Einweisung ausreichend (kein Hochleistungssport) |
|
Sicherheitsregeln |
Wetter, Wind, nie allein, Abstand |
|
Organisationsaufwand |
Gering (auch gut über Verleiher umsetzbar) |
|
Benötigtes Material |
Board, Paddel, Schwimmweste, Leash |
Windsurfen und vor allem Wing Foiling gehören zu den modernen Wassersportarten mit hohem Erlebnisfaktor. Sie sprechen besonders sportlich Aktive an, sind aber deutlich anspruchsvoller in Organisation und Durchführung als klassische Einsteigerangebote. Kleine Vereine können hier auch über Kooperationen mit lokalen Anbietern starten oder einen ersten Einstieg über Workshops ausprobieren.
Wing Foiling vereint Windsurfen, Kitesurfen und Hydrofoiling zu einem aufregenden Erlebnis auf dem Wasser. Die Sportlerinnen und Sportler gleiten auf einem speziellen Board nahezu schwerelos über das Wasser, während ein aufblasbarer Flügel (Wing) in den Händen gehalten wird. Der Wing fängt den Wind ein und hebt die Wassersportbegeisterten an, sodass sie über den Wellen schweben – ein Gefühl, das pure Freiheit und Adrenalin verspricht.
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Kriterium |
Einschätzung |
|---|---|
|
Zielgruppe |
Jugendliche, junge Erwachsene, sportlich Aktive, Trendsport-Interessierte |
|
Einstiegshürde |
Mittel bis hoch |
|
Inhalt |
Wind nutzen, Gleichgewicht halten, Boardkontrolle, erste Foil-Erfahrungen |
|
Traineranforderung |
Qualifizierte Anleitung erforderlich, Erfahrung im Windsport sinnvoll |
|
Sicherheitsregeln |
Ausreichend Platz, geeignete Windbedingungen, Schutzausrüstung tragen, nie allein starten |
|
Organisationsaufwand |
Hoch – abhängig von Spot, Wetter und Betreuung |
|
Benötigtes Material |
Board/Foilboard, Wing oder Segel, Leash, Helm, Prallschutzweste, Neopren |
Schwimmen und freies Wassertraining sind klassische Vereinsangebote und lassen sich gut regelmäßig integrieren. Je nach Umgebung unterscheiden sich jedoch Anforderungen und Sicherheitsniveau deutlich.
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Kriterium |
Einschätzung |
|---|---|
|
Zielgruppe |
Kinder, Jugendliche, Erwachsene – je nach Niveau |
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Einstiegshürde |
Niedrig bis mittel (abhängig von Gewässer und Können) |
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Inhalt |
Schwimmtechnik, Ausdauer, Orientierung im Wasser |
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Traineranforderung |
Qualifizierte Aufsicht, bei Training zusätzliche Fachkenntnisse sinnvoll |
|
Sicherheitsregeln |
Gewässer prüfen, Gruppen im Blick behalten, klare Zonen festlegen, nie unbeaufsichtigt |
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Organisationsaufwand |
Mittel – abhängig von Ort und Gruppengröße |
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Benötigtes Material |
Badebekleidung, ggf. Schwimmhilfen, Bojen zur Orientierung |
Und im Winter? – Wassersport für die kalte Jahreszeit
Auch in der kalten Jahreszeit sind Wasserangebote möglich, allerdings mit klar anderem Fokus. Statt breiter Einstiegsangebote stehen gezielte Formate für Gesundheit, Regeneration und besondere Erlebnisse im Vordergrund.
Eisbaden ist kein klassisches Breitensportangebot, sondern eher eine Ergänzung für bestimmte Zielgruppen. Richtig umgesetzt kann es jedoch ein attraktives Vereinsformat mit hohem Erlebnisfaktor sein.
Eisbaden und Winterschwimmen, oftmals als Kältebad oder Eisschwimmen bezeichnet, sind Praktiken, bei denen Menschen in extrem kaltem Wasser schwimmen oder baden. Diese Formen der Kälteexposition haben ihre Wurzeln in verschiedenen Kulturen und Traditionen weltweit und reichen von rituellen Tauchgängen bis hin zu modernen Wellness- und Fitnessaktivitäten.
|
Kriterium |
Einschätzung |
|---|---|
|
Zielgruppe |
Erwachsene, gesundheitsbewusste und sportlich Aktive |
|
Einstiegshürde |
Mittel bis hoch |
|
Inhalt |
Kurze Kälteexposition, Gewöhnung an kaltes Wasser, Regeneration |
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Traineranforderung |
Betreuung mit Erfahrung im Umgang mit Kälteexposition sinnvoll |
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Sicherheitsregeln |
Gesundheitszustand prüfen, nie allein, kurze Dauer, langsame Gewöhnung |
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Organisationsaufwand |
Mittel – klare Abläufe und kleine Gruppen notwendig |
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Benötigtes Material |
Zugang zu Gewässer oder Eistonne, ggf. Thermometer, warme Kleidung für danach |
Besonders wichtig ist der Blick auf die Gesundheit der Teilnehmenden. Eisbaden sollte nur bei guter körperlicher Verfassung durchgeführt werden. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infekten oder während der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht geboten. Einsteiger sollten langsam an die Kälte herangeführt werden und niemals unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.
Auch die Rahmenbedingungen vor Ort spielen eine zentrale Rolle: Möglichkeiten zum Umziehen und Aufwärmen sollten eingeplant werden, ebenso wie sichere Wege ohne Rutschgefahr.
Wer haftet, wenn beim Wassersport etwas passiert?
Die ARAG Sportversicherung steht Ihnen zur Seite, wenn an Sie ein Haftpflichtanspruch gestellt wird. Zum Beispiel, weil Sie Ihre Aufsichtspflicht verletzt haben sollen und ein Kind sich verletzt hat. Sie prüft die Haftungsfrage, wehrt unberechtigte Ansprüche ab und erfüllt berechtigte Ansprüche. Aufsichtspersonen, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie der Verein werden somit von einem Haftpflichtanspruch freigestellt.
Nehmen Personen an der Veranstaltung teil, die nicht Mitglied im Verein sind, besteht die Möglichkeit, hierfür eine Nichtmitgliederversicherung zu vereinbaren. Ihr Versicherungsbüro berät Sie gerne.
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Alle ArtikelIch studierte von 1999 bis 2003 Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitete dort von 2000 bis 2006 am Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung, wo ich mich mit dem Themenkomplex Sportunfallforschung und Sportunfallprävention beschäftigte.
Seit 2006 leite ich die Auswertungsstelle für Sportunfälle in der Sportversicherung der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.", "autorBioTeaser":"Ich engagiere mich seit vielen Jahren, damit Sporttreibende möglichst ohne Verletzungen fit und gesund in Bewegung bleiben können. Die meisten Sportverletzungen sind nämlich kein Pech, sondern haben Gründe, die beeinflussbar sind – z. B. durch Prävention. Dafür setze ich mich leidenschaftlich ein. Sie erreichen mich bei Fragen rund um einen sicheren Sport.", "autorEmail":"schulz@sicherheit.sport", "autorTelefon":"0234 3226094", "autorDiroKoop":"", "autorWebsite1":"https://www.sicherheit.sport/", "autorWebsite2":"", "autorWebsite3":"", "autorWebsite4":"", "autorWebsite5":"", "autorFacebook":"https://www.facebook.com/Sicherheitimsport/", "autorFacebookUsername":"", "autorLinkedIn":"https://de.linkedin.com/in/david-schulz-8552b241", "autorTwitter":"https://twitter.com/SportSicherheit", "autorInstagram":"", "autorXing":"https://www.xing.com/profile/David_Schulz8", "autorYoutube":"", "autorQuelleName1":"Expertenartikel Stiftung Sicherheit im Sport", "autorQuelleUrl1":"https://www.sicherheit.sport/author/david-schulz/", "autorQuelleName2":"", "autorQuelleUrl2":"", "autorQuelleName3":"", "autorQuelleUrl3":"", "autorQuelleName4":"", "autorQuelleUrl4":"", "autorQuelleName5":"", "autorQuelleUrl5":"", "autorQuelleName6":"", "autorQuelleUrl6":"", "autorQuelleName7":"", "autorQuelleUrl7":"", "sd_escoTermcode":"", "sd_escoName":"", "sd_escoUrl":"", "sd_Type":"", "sd_Url":"" }, "status":"ok" }